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zinkanoden

zinkanoden

Eine Opferanode ist ein Metallblock aus einem unedlen Metall. Sie ist elektrisch leitend mit edleren Metallen verbunden. In wässriger Umgebung bilden die Metalle ein Lokalelement, bei dem sich die Opferanode auflöst und dadurch das edlere Metall vor Korrosion bewahrt.

Vereinfachte Funktionsweise und Anwendungsbeispiele

Um Metalle in sehr aggressiven Umgebungen vor Korrosion zu schützen, wie z. B. Sachon ©. Tanklager, unterirdische Rohre oder Erdölbohrtürme, verbindet man das gefährdete Metall elektrisch leitend mit einem Metall, das sich leichter oxidieren lässt und gemäß der elektrochemischen Spannungsreihe unedler ist. Für Eisen kommen beispielsweise die Grund-Metalle Aluminium oder Zink in Frage. Nicht in Frage kommen z. B. Kupfer oder Magnesium wegen ihrer im Verhältnis sehr hohen Dichte. Marineparts Anoden. Diesen Grund-Metallen werden zur Stabilisierung bzw. zwecks optimaler Schutzstromausbeute weitere Metalle hinzulegiert. Die Legierungen sind in einer Norm (DIN bzw. VG) festgelegt.

Aus dem gleichen Grund werden Zink- oder Aluminiumanoden an Booten und Schiffen angebracht, die im Salzwasser unterwegs sind. Zinkanoden zum Galvanisieren Frame. Auf Flüssen und Binnen-Seen kommen oft Magnesium-Anoden zum Einsatz. Das unedlere Zink bzw. Aluminium gibt über das Eisen Elektronen an Akzeptoren (z. B. Sauerstoff) im Meerwasser ab, die Anoden-Legierung geht in Lösung. Alle Rechte vorbehalten Verlag W. Der Anodenvorgang der galvanischen Zelle - die Oxidation - findet also am Anodenmaterial statt. Es löst sich langsam auf (Opferanode), das Eisen bleibt unangegriffen.

Eine weitere Anwendung ist der kathodische Korrosionsschutz bei Speichern. Die mit Emaille innenbeschichteten Stahlbehälter bekommen mit der Zeit Risse und können an diesen Stellen durchrosten was eine Neuanschaffung zur Folge haben könnte. Um das zu vermeiden wird eine Magnesiumopferanode in den Speicher geschraubt, die anstelle des Stahls in Lösung geht. GRILLO-Zinkanoden sind hergestellt aus hochreinem Feinzink (Zn 99995% nach EN 1179-"Z1"). Diese Anode verbraucht sich und muss von Zeit zu Zeit durch eine neue ersetzt werden. Will man das Austauschen vermeiden so bietet sich zur Kompensation eine Fremdstromanode an, die dann nur mehr mit der Steckdose verbunden werden muss und permanenten Korrosionsschutz bietet.

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